Mein „One Thing“: Ein Experiment

Von nix kommt nix

Bereits seit Wochen setzte ich mich mit dem Buch „The one thing“ von Gary Keller auseinander. Was soll ich sagen, es hat mein Denken und meine Sichtweisen auf sämtliche meiner Tätigkeiten komplett verändert. Ich lasse mir Zeit mit der Lektüre. Lese maximal ein Kapitel pro Tag. Manchmal lese ich Textpassagen mehrmals und verbringe Tage damit, mir über das Gelesene klar zu werden. Nachdem ich gestern das Kapitel zu „Focusing Question“ gelesen hatte, beschloss ich wieder einmal die Organisation meiner Arbeitswoche umzustellen.
Seit heute versuche ich mich eine ganze Woche lang nur auf ein Thema, eine Arbeit, d. h. eine Tätigkeit zu konzentrieren. Hört sich leichter an, als getan. Es fällt mir, als vielseitig interessierter Mensch sehr sehr schwer mich nur mit einer Sache zu beschäftigen. Kein Lesen spannender Artikel, die per Newsletter reinflattern und mir vielleicht den passenden Hinweis zur Weiterarbeit an meinem Blog liefern. Kein Schreiben an dem gerade angefangenen Blogbeitrag. Keine Analyse der neuesten Seitenbesucher. Volle Aufmerksamkeit auf eine Sache. Nur das aller Notwendigste soll erledigt werden. Diese Grenze zu ziehen und einzuhalten scheint schwerer zu sein, als ich mir vorgestellt hatte.

„Experiment“ Tag 1:
Obwohl aller Aufgaben und nächsten Schritte für die zu leistenden Arbeiten in der aktuellen Projektarbeit klar sind, fand ich wieder einmal kleinere Dinge, die mich erfolgreich abgelenkten. Eine kleinen Pause, die beim Importieren von Daten in eine gerade erstellte Datenbank entstand, nutzte ich beispielsweise, um für einen geplanten Blogbeitrag mal schnell zu recherchieren. War ohne Frage wichtig und interessant, hatte nur eben nichts mit der eigentlichen Tätigkeit zu tun. Auch ertappte ich mich mehrfach selbst beim Abrufen meiner Email-Konten. Obwohl es zur Zeit ausreichend ist, wenn ich dies zweimal am Tag tue. Allerdings steht noch eine Benachrichtigung aus, die in unmittelbaren Zusammenhang mit der aktuellen Wochentätigkeit steht und aus darum wohl eine leichte Unruhe verursacht.
Alles in Allem keine wirklichen Zeitfresser, aber dennoch Dinge mit Ablenkungspotential. Vielleicht bin ich zu streng mit mir, aber von Nix kommt eben Nix. Ich bleibe am Ball und morgen heißt es dann wieder „focusing on the one and only important thing at this work week“.

 

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„Gut geplant ist halb gearbeitet“ oder so ähnlich

Ein absoluter Glücksfall, dass das neue Jahr mit mehr als Vollbeschäftigung startet. Den alten Auftrag noch eben ordentlich abgeschlossen und den neuen bereits begonnen. Nun heißt es wieder, die Arbeiten neu zu organisieren und Arbeitsabläufe zu optimieren.
Nachdem die ersten beiden Wochen mit etwas planloser Einarbeitung ins Thema, Besprechungen und Terminvereinbarungen verstrichen sind, habe ich heute die Reißleine gezogen. Heute Morgen investierte ich zwei Stunden in die Erstellung von To-do-Listen und (ganz wichtig) Not-to-do-Listen in Form mehrerer kleiner Checklisten. Diese sollen helfen das Auftragsziel nicht aus den Augen zu verlieren, den Überblick über wichtige Teilaufgaben zu behalten und vor allem den größeren Auftrag in kleine „abhakbare“ Häppchen zu teilen. Kleine Aufgaben steigern bekanntlich die Motivation und verschaffen schneller Teilerfolge.
Die Planung hat wieder mal viel Zeit gekostet, aber dafür wieder das Gefühl der Kontrolle und Motivation gegeben.

Der Weg zum Traumjob … Teil III

Mit ungewöhnlichen Methoden zum Vorstellungsgespräch

Nepomuk machte sich auf den Weg zum Sandmann. Doch er wollte nicht einfach an der Tür klingeln, um seine Tätigkeiten als Assistent anzubieten. Nein! Er hatte eine viel bessere Idee. Weiterlesen

Der Weg zum Traumjob … Teil II

Die ersten Schritte zum Traumjob

Sicher scheint es nicht ganz so einfach zu sein, zu rebellieren, den unliebsamen Job zu kündigen, um mehr Freude an der Arbeit und am Leben zu haben. Was hat wohl Nepomuk zu seinem Handeln gebracht? Weiterlesen

Der Weg zum Traumjob … Teil I

.. oder wie Nepomuk Assistent des Sandmanns wurde

(Was man aus Kinderbüchern alles lernen kann: Das Sandmännchen. Abenteuer im Traumland: Schlafschaf Nepomuk, Pixi-Serie 204, Carlsen Verlag, 2011, ISBN 978-3551050052)

Vielleicht geht es euch auch so. Jeden Montagmorgen, wenn der Wecker klingelt, denkt ihr: „Oh nein, wieder ein neuer Arbeitstag.“ Ihr schleppt euch demotiviert auf Arbeit und sehnt euch schon nach dem nächsten Wochenende oder dem verdienten Urlaub. Weiterlesen

Geld allein macht nicht glücklich…

… aber es beruhigt allgemein

Seit Mitte Oktober 2015 bin ich wieder freiberuflich unterwegs. Gestern traf endlich der erste große Geldbetrag ein. Ich war etwas erleichtert.
Es war zunächst ein tolles Gefühl, wieder mal frei und unabhängig zu sein. Meine tägliche Motivation ist ungebrochen hoch, leider etwas von der Notwendigkeit getrübt, jeden Monat Ausgaben decken zu müssen. Das ist auch der Grund für meine Entscheidung, zunächst weiter Einkommen mit meiner bereits vorhandenen Expertise zu erwirtschaften. (www.archivrecherche-dresden.de) Ganz ohne „Netz und doppelten Boden“ zum Lifestyle Business wäre vielleicht doch etwas verantwortungslos gegenüber meiner Familie.
Die Entscheidung wurde auch etwas beeinflusst von der Möglichkeit, zwei größere Aufträge annehmen zu können. Diese bringen die finanzielle Grundlage für die nächsten Monate und lassen genügend Freiraum für die Arbeit an meinem Hauptziel (www.alfredahnungslos.de) und natürlich für meine Familie.
Nicht unbedingt die beste Lösung, aber eine funktionierende Möglichkeit.
Nun heißt es nur noch, Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Und wieder läuft alles anders

Zeitplanung wieder einmal anders

Immer wieder lese ich Hinweise zum Zeitmanagement, habe inzwischen immer eine Stoppuhr parat und das Meiste von dem Gelesenen auch schon ausprobiert. Der zeitliche Aufwand meiner regelmäßigen Tätigkeiten, der Zeitumfang der wichtigsten Wegstrecken und betreffender Arbeitsabläufe sind dokumentiert. Alles super, müsste man denken.
Was nützt die beste Zeitplanung, wenn wenn diese nicht umgesetzt werden kann. Als Vater von zwei kleinen Kindern, der seine Vaterrolle auch ernst nimmt, stehe ich jede Woche vor der Herausforderung Familie und Geschäft zu koordinieren.

In der Regel stehen mir maximal 6 Stunden pro Tag für meine berufliche Tätigkeit zur Verfügung. Seit das zweite Kind auf der Welt ist, habe ich gelernt, auch die letzte freie Minute zur Umsetzung der eigenen beruflichen Ziele zu nutzen. Doch wenn wichtige Arzttermine, Kinderkrankheiten, unruhige Nächte oder andere wichtige Sachen dazwischen kommen, ist es vorbei mit der Arbeitsroutine. Das Meiste davon ist zum Glück planbar. Doch wächst schnell die eigene Unzufriedenheit.

Meine Strategie

Momentan plane ich meine Zeit nur noch kurzfristig, d.h. wöchentlich. Ich versuche genügend Puffer für Unvorhergesehenes einzuplanen. Die zur Verfügung stehende Zeit wird optimal genutzt und die anstehenden Aufgaben den Prioritäten folgend abgearbeitet. Da selten viel Zeit ist, wurden inzwischen viele Vorhaben eliminiert, Abläufe zeitlich optimiert und bestimmte Aufgaben delegiert. Wöchentlich bis täglich prüfe ich, was unbedingt getan werden muss und was meinem Business bzw. der Erreichung meiner Ziele dient.

Noch immer muss ich mich in Geduld üben und mich damit abfinden, dass Sachen in dieser Woche liegen bleiben und bestimmte Ziele eben dann erst später erreicht werden.

Zeitplanung ist wichtig, Prioritätensetzung in der Aufgabenerfüllung noch wichtiger und Geduld das Wichtigste überhaupt.

„Geduld ist eine Tugend“ ? Ok. Aber wie und vor allem wann erreiche ich meine Ziele?

Ich übe und plane weiter …