Energiemanagement: Warum der eigene Akku wichtiger ist, als der des Smartphones

Wenn ich wieder einmal beim Abendessen mit der Familie halb einschlafe, ist das ein schlechtes Signal. Entweder der Schlaf der vergangenen Nacht war wieder einmal zu kurz oder ich hab während des Tages nicht genug Pausen gemacht.

Häufig bin ich so in meine Arbeit vertieft, dass ich einfach vergesse, kurze Pausen zu machen.

Doch die kurzen Pausen können auch einen schlechten Nachtschlaf oder fehlenden Mittagsschlaf nicht ausgleichen. In den letzten Monaten habe ich viel experimentiert. Inzwischen weiß ich, was mein Körper braucht.

Auch wenn vielen Menschen 6 bis 7 Stunden Nachtschlaf ausreichen. Ich bin definitiv der 7 bis 8 Stunden-Typ. Mit Hilfe von Schlaftracking konnte ich zudem herausbekommen, wann und wie die einzelnen Schlafphasen sich verteilen, d. h. wann ich ins Bett gehen muss und wann ich aufstehen kann.

Obwohl ich morgens gern zeitig aufstehe, ist 5 Uhr eindeutig zu früh für mich. Allerdings ist dies auch abhängig von der Zeit des Sonnenaufgangs. Auch wenn wir meinen, als moderne Menschen Herr über unseren Körper zu sein und äußere Einflüsse stets gezielt steuern zu können, müssen wir uns doch immer wieder von unserem Körper belehren lassen.

Inzwischen bin ich etwas skeptisch, was das Antrainieren von Schlafgewohntheiten angeht.

Fakt ist ich brauche ausreichend Schlaf, um gut funktionieren zu können, um produktiv und kreativ zu sein und natürlich, um ausreichend Geduld für den Umgang mit meinen Kindern zu haben

Meine Erkenntnisse:

  • Ich höre auf meinen Körper. Wenn ich müde bin, dann versuche ich zu schlafen
  • Wenn ich nicht mehr schlafen kann, stehe ich auf.
  • Ich nutze einen „vollen Akku“ nach dem Schlafen, um kreativ zu sein.

Ich arbeite weiter (an mir).

Papapreneur Lars