Ohne Schlaf nix los: Warum ich lieber ausgeruht bin

Ich bin müde.

5.30 Uhr werde ich unsanft aus meinen Träumen gerissen.

Die Geräuschkulisse am Frühstückstisch ist kaum zu ertragen.

Ich freu mich auf die Ruhe an meinen Schreibtisch.

Doch bis dahin ist noch so viel zu erledigen.

Die Kinder machen wieder mal nicht das, was sie machen sollen, die Katze hat Hunger und meine Frau muss schnell auf Arbeit. Die Tür fällt hinter ihr ins Schloss. Klack.

Nun heißt es:

  1. schnell zu Ende frühstücken
  2. Rucksack packen
  3. Den Kindern Schuhe, Jacke und Mütze anziehen
  4. Kuscheltiere nicht vergessen
  5. Schlüssel für die Haustür einstecken

Und los geht’s zur Kita.

Auf dem Weg zur Kita wird es entspannter. Den Kinderwagen vor mir herschiebend, begrüße ich in Gedanken den neuen Tag. Eigentlich ist alles Super.

Schlafmangel

Schlimmer als eine zu kurze Nacht sind drei bis fünf Tage und Nächte mit wenig Schlaf.
Seit ich Kinder habe, weiß ich was Schlafmangel ist und was er für Auswirkungen haben kann. Nach einer zu kurzen Nacht mit unruhigem Schlaf können schon mal die Sicherungen durchbrennen. Ungeduld, schnelle Reizbarkeit, unerträglicher Lärm oder störende Gerüche sind bei mir die Anzeichen für dringend notwendige Erholung. Zum Glück gibt es (Groß)Eltern, die freiwillig auch mal ein verlängertes Wochenende die total verschnupfte Tochter übernehmen. Dafür bin ich wirklich dankbar.

Nicht nur weil es mir hilft, sondern auch den Kindern gut tut und gleichzeitig allen Beteiligten Freude bereitet. Ein ausgeruhter oder zumindest entspannterer Papa ist einfach erträglicher und vor allem leistungsfähiger.

Schlaf – mein Schlüssel für einen erfolgreichen Tag

Wenn ich einen geregelten Schlaf habe, bin ich gut gelaunt, meine Willenskraft-Akkus aufgeladen und die Motivation entsprechend hoch. Zudem ist so manche angespannte Familiensituation leichter zu lösen.

Die Arbeit geht schneller von der Hand. Ich lasse mich nicht von jeder Kleinigkeit ablenken. Ich bewahre meine Konzentration auf das Wesentliche – auf das Tagesziel.

Am Ende des Arbeitstages bin ich dann immer noch leistungsfähig und freue mich auf meine Familie. 🙂

Was ich dafür tue:

  • min. 7 h Nachtschlaf
  • spätestens 22.30 Uhr Nachruhe
  • ausgedehnter Mittagsschlaf am Wochenende
  • 15-30 Min. Mittagsschlaf an Wochentage (wenn möglich)
  • min. 15 Min Meditation am Nachmittag

Einatmen – Ausatmen

In Zeiten großer Anstrengung mit weniger Schlaf, wie beim letzten großen Projektabschluss, habe ich erfolgreiche Kurzentspannungen eingesetzt, um meinen Körper Erholung zu bieten. So machte ich teilweise stündlich eine 10-15 minütiger Pause, in der ich mit Atemübungen meinen Körper kurzzeitig runterfuhr.
Was soll ich sagen? Es funktioniert. Und durch regelmäßige Meditationsübungen fällt es mir inzwischen leichter mich zu entspannen und auch in einer lärmreichen Umgebung schneller Energie zu tanken.

Es gibt unheimlich viele Formen von Entspannungsübungen. Ich habe vieles probiert und letztendlich meine eigene Methode gefunden. Der Kern aller Meditationsformen und Entspannungsübungen ist eigentlich simple: richtige Atmung und Konzentration.

Ich übe weiter, schlafe regelmäßig ausreichend und versuche in viel mehr Situationen viel entspannter zu sein.

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