Warum ich als Papapreneur manchmal mit Gewohntem breche

Wenn der Männertag zum Familientag wird

Heute war Vatertag und ich war zu Hause bei meiner Familie. Das erste Jahr, wo ich entschieden habe, nicht mit Freunden und Bekannten auf feuchtfröhliche Wanderschaft zu gehen. Was soll ich sagen, ich bin nicht wirklich traurig darüber. Nenn mich verrückt, langweilig oder Weichei.

Ich habe nicht nur gute Gründe – Ich habe klare Ziele

Zeit und Energie sind für mich aktuell kostbar, wie nie zuvor in meinem Leben. Meine Zeit und körperliche Energie verwende ich zur Zeit lieber für meine Familie oder für den Aufbau meines Business. Bis vor ein paar Jahren hab ich abendliche Bierrunden oder tagfüllende Geselligkeiten ohne Probleme weggesteckt. Heute heißt das für mich 1 bis 3 Tage Hangover. Wenn dazu noch unruhige Nächte der Kinder dazukommen, kann sich das locker auch auf eine Woche ausdehne, oft zum Nachteil der Familienstimmung und der Arbeitsmotivation.

Du meinst ich jammer zu viel? 🙂 Inzwischen versuche ich solche Reaktionen zu belächeln. Seit meiner Entscheidung für den Weg als Alleinunternehmer und engagierter Familienvater, habe ich mein Leben in vielen Punkten umgestellt:

  • eigene Ziele sind klarer definiert
  • tägliche Arbeitsprozesse optimiert
  • bestimmte soziale Kontakte wurden auf den Prüfstand gestellt
  • Einstellungen und Denkweisen fokussiert
  • meine Handeln den Zielvorgaben angepasst
  • längere Auszeiten besser geplant
  • sinnfreie Zeitfresser minimiert oder entfernt

„Love your family, work super hard an live your passion.“ – Gary Vaynerchuk

Ich gebe zu, letztes Jahr hab ich mich noch über Familienväter lustig gemacht, die den „heiligen Tag der Männer“ mit Frau und Kinder verbringen. Doch seit dem letzten Jahr hat sich bei mir so Einiges verändert.

Wenn ich die mir selbst gesteckten Ziele erreichen will, heißt es Opfer zu bringen und mit Gewohntem zu brechen. Da ich eigentlich noch nie der Typ war, der regelmäßig bis in die Morgenstunden auf irgendwelchen Partys tanzte oder an wöchentlichen Stammtischgelagen teilnahm, fällt es mir auch nicht wirklich schwer darauf zu verzichten. Dennoch fehlen mir hin und wieder die geselligen Runden der zurückliegenden Studienjahre. Doch mal ehrlich, wer will dies für immer so haben?

„Look yourself in the mirror and ask yourself, what do I want to do everyday for the rest of my life … Do that! – Gary Vaynerchuck

In jedem guten Ratgeber findest Du Hinweise, das Auszeiten und Ausgleich wichtig sind und Freunde nicht vernachlässigt werden sollen. Doch von Zeit zu Zeit sollte jeder seine aktuellen Freundeskreise und Bekanntschaften überdenken. Über die Jahre verändern sich Lebensweisen, Ansichten und Einstellungen. Und nicht alle Bekanntschaften sind es wert weiter gepflegt zu werden. Schon gar nicht jene, die einem in welcher From auch immer mehr schaden als nützen.

Heute habe ich mir eine kleine Auszeit mit meiner Familie gegönnt und morgen wird wieder mit voller Energie gearbeitet. Die nächsten Ausgleichstermine in geselliger Runde mit Freunden sind bereits geplant und fest im Kalender vermerkt.

Eben alles zu seiner Zeit!

„… Living a few years of your life like most people won’t, so that you can spend the rest of your life, like most people can’t.“

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