Wenn das Business warten muss

Vom Entrepreneur zum PAPApreneur

Die letzten beiden Wochen standen ganz im Zeichen der Familie, da für unseren Jüngsten ein neuer Lebensabschnitt begann. Letzte Woche wurde er ein Jahr alt und geht nun in die Kinderkrippe. Mit meiner Frau habe ich vereinbart, dass ich die Eingewöhnung des Kleinen übernehme. Damit war eigentlich klar, dass meine Arbeit „etwas“ zurückstehen muss. Faktisch ist bei mir in den letzten beiden Wochen alles liegen geblieben. Doch wie wird man damit nur fertig? Ich will mich nicht damit abfinden, dass ich auch in den nächsten Wochen nichts für mein Business tun kann. Also heißt es wieder einmal: Umplanen.Es hat mehr als eine Woche gedauert, dass ich aus meiner „voll-motiviert“-Phase herauskam, mich auf die neue Situation einstellte und nun endlich eine Idee habe, wie ich doch noch in meinem Geschäftsaufbau wenigstens mit kleinen Schritten weiterkomme. Und wieder einmal ist Geduld gefragt.

Die EINE wichtige Sache

Es fällt schwer zurückzustehen, wenn man sieht, wie andere weitermachen und vorankommen. Bisher habe ich in den Weiten des Internets noch keinen Lifestyle-Blogger gefunden, der Ähnliches durchmacht. Auch hier half mir wieder Gary Keller mit seinem Beststeller „The one thing“ weiter. Ich versuchte herauszufinden, was ich tun muss, um auch mit der wenig verfügbaren Zeit noch etwas zu erreichen. Ich filterte die eine Sache raus, die momentan am wichtigsten für den Aufbau meines Lifestyle-Business ist. Die eine Sache, hinter der alle anderen Dinge zurückstehen müssen, die eine Sache, die mir wirklich weiterhilft. Die eine Sache, die ich auch in der einen freien Stunde pro Tag leisten kann. Meine eine Sache heißt:  Content-Produktion.
Mein aktueller Ratgeber-Blog besteht momentan aus zwei Beiträgen. Ich weiß, dass dies eindeutig zu wenig ist, um erfolgreich zu sein. Deshalb heisst es: schreiben, schreiben und nochmals schreiben. In den letzen beiden Wochen sammelte ich min. 5 neue Beitragsideen und verfasste 3 Beitragsentwürfe. Für die endgültige Fassung und die Veröffentlichung fehlen allerdings noch Inhalte, die recherchiert werden müssen. Vielleicht verhindert auch der Perfektionist in mir die Veröffentlichung der Beiträge. Allerdings scheint guter und gewissenhaft erstellter Content eben auch seine Zeit zu brauchen.

„Respektiere deine Einzigartigkeit und höre auf dich zu vergleichen. Entspanne dich in deinem Sein.“

Mit dem Druck mehr und schneller Inhalte zu erzeugen und der Angst meine für das Halbjahr 2016 gesteckten Ziele nicht erreichen zu können, ist aber nicht leicht umzugehen. Doch momentan gibt es eben andere Prioritäten. Alles braucht seine Zeit.

Entspannung: leichter gesagt als getan.

Sich zum „Nicht-Arbeiten“ zu zwingen, kann ebenso eine Form der Selbstdisziplinierung sein. Alles einfach mal liegen lassen und nur die allerwichtigsten Verwaltungsaufgaben zu erledigen, ist echt nicht einfach. Doch für die eigene Gesundheit ist es unheimlich wichtig. Zudem der Tag mit dem kleinen Sohnemann, schon ganz schön an den Kräften zehren kann. Aus diesem Grund genieße ich zur Zeit die 1 bis 3 Stunden Mittagschlaf gemeinsam mit meinem Sohn und freue mich stets auf ausgedehnte Spaziergänge. Im Besten Fall reicht die eigene Energie am Abend dann aus, um 1 bis 2 Stunden zu schreiben oder andere dringende Dinge zu erledigen. Ich nenne es die Arbeit mit kleinen Schritten.

Freizeit = Arbeitszeit?

Aber mal ehrlich, die verfügbare Zeit zum Arbeiten zu nutzen gelingt eher selten. Jede Woche, jeder Tag, jeder Abend ist selten wie der andere. Mal ist es die große Tochter, die nicht schlafen kann, mal das wichtige Telefonat mit den Eltern, mal die notwendige Abstimmung mit der Frau und häufig, die fehlende Energie oder Motivation, mich abends noch an die „Schreibmaschine“ zu setzen. Die Lösung?

  • In bestimmten Bereichen habe ich inzwischen eine Routine entwickelt, die hilft, beispielsweise notwendige Haushaltsaufgaben, wie Küche aufräumen oder Kinder zu Bett bringen schneller zu erledigen.
  • Neue Aufgaben oder Vorhaben werden erst dann angegangen, wenn aktuelle Aufgaben oder Notwendigkeiten (Regalaufbau oder Arztbesuche) abgehakt werden können oder Phasen, wie zum Beispiel Entwicklungschübe der Kinder vorrüber gegangen sind.
  • Mit ausreichend Schlaf versuche ich dafür zu sorgen, dass es häufiger energiereiche Abende gibt, die ich zum Schreiben nutzen kann.
  • Ich gönne mir gezielt „Couch-Abende“. So gehören die Abende am Wochenende meiner Frau, an denen wir versuchen einfach mal nichts zu tun und sich von einem guten Filmn berieseln zu lassen.

Natürlich kann immer etwas dazwischen kommen, allerdings plane ich trotzdem immer das Erreichen persönlicher kleiner Ziele. Auch hier ist Disziplin gefragt, damit anderweitige Pflichten nicht als Ausrede für fehlende Arbeitszeit herangezogen werden.

Ich übe weiter und versuche die nächsten Wochen allein mit meinem Sohn intensiv zu erleben.

 

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2 Gedanken zu “Wenn das Business warten muss

    1. Freut mich, wenn ich dich inspirieren konnte 😉 Danke für den Link. Hast damit voll den Finger auf meine aktuelle Herausforderung gelegt. Versuche gerade mit meinem ratgeberblog 1000 subscriber zu gewinnen. 😩

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