Die Reflexion zum Sonntag

Es ist Sonntag und laut meiner „To-Do-List“ Zeit für die Auswertung der vergangenen Woche und die Planung der bevorstehenden Woche.

Mein „One-Thing“-Experiment

Für die letzte Woche hatte ich mir vorgenommen, mich nur einer einzigen Aufgabe zu widmen und mich nicht von „Nicht-zielführenden-Tätigkeiten“ ablenken zu lassen. Nachdem die Projektarbeit der Woche mit wenig Motivation und leichten Ablenkungen begann, endete sie um so erfolgreicher.

Motivation durch Aufgabenteilung und Miniziele

Am Freitag gelang es mir die vorgenommene Teilaufgabe in meinem aktuellen Projekt abzuschließen. Ein tolles Gefühl für den Start in die „Wochen-Familienzeit“. Hierbei habe ich mir selbst bewiesen, dass kleinere Aufgaben und damit verbundene Teilerfolge motivierend für die Fortsetzung der Arbeit am selben Tag oder für den Start am nächsten Arbeitstag sind. Sollten die Teilaufgaben dennoch zu groß sein und kein Ende der Arbeiten erkennen lassen, unterteile ich diese noch einmal in noch kleinere Teile. In der letzten Woche habe ich mir beispielsweise eine bestimmte Anzahl von Datensätze als Tagesziel gesetzt. Hat dies nicht genügt, so habe ich mir Ziele bis zur nächsten Pause gesetzt. Das half dann auch die letzten Motivationstiefs während des Arbeitstages zu überwinden.

Die Zahl der zu bearbeitenden Datensätze pro Tag konnte ich in zwei Tagen um 1/3 steigern. Dabei habe ich wieder mal feststellen können, dass es eben Zeit und Geduld braucht, um eine Routine in den Arbeitsabläufen zu entwickeln. Ist diese dann da, gehen die Arbeiten schneller von der Hand.  Für mich selbst habe ich erkannt, dass es sehr wichtig für meine Leistungsfähigkeit ist, regelmäßige Pausen zu machen, selbst wenn mich die aktuelle Aufgabe fesselt.

Nicht vom Weg abkommen

Um im Workflow nicht das Ziel aus den Augen zu verlieren, kann es zudem hilfreich sein sich selbst regelmäßig daran zu erinnern, nicht zu sehr vom Arbeitsthema abzuschweifen. Egal ob dies eine handgeschriebene Notiz am Bildschirm ist oder eine Pop-up-Mitteilung des Kalenders.
Sich im Thema zu verlieren war für mich aber gleichzeitig ein Zeichen, dass ich das verloren geglaubte Interesse am zu bearbeitenden Thema wieder gewonnen hatte. Um so besser.

Die Planung für die nächste Teilaufgabe erledigte ich voller Motivation gleich noch am Freitag. Dabei suchte ich mir die nächste (sinnvolle) Teilaufgabe und notierte die wichtigsten Arbeitsschritte. Damit sollte der Einstieg nach zwei Tagen Arbeitspause erleichtert sein. Mal sehen, ob das funktioniert.

Alles in allem war es sehr zufriedenstellend, sich nur mit einer Aufgabe zu beschäftigen. Obwohl mir immer wieder auch die nächsten notwendigen Arbeiten für mein aufzubauendes Online-Business im Kopf herumspukten, war es beruhigend zu wissen, dass auch die Woche kommen wird, in der ich mich nur mit Blogaufbau, Online-Marketing oder Content-Produktion beschäftigen „darf“. Zudem scheint der Abstand zur Arbeit AM Business wichtige Erkenntnisse hervorzubringen.
Meine Erkenntnis der letzten Woche: Mehr Content-Produktion weniger Blog-Basteleien und Marketing-Planungen. – Erst das Produkt, dann die Werbung.
Mein aktueller Motivationsspruch in diesem Zusammenhang: Worte Zeigen was jemand gern wäre, Taten zeigen was jemand gern ist.

 

 

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